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SCHWEIZER FRANKEN NACH SCHOCKIERENDER ZINSERHÖHUNG IM HÖHENFLUG

 

  • Schweizer Franken steigt nach schockierender Zinserhöhung; Pfund steigt ebenfalls
  • Gold legt in unruhigem Handel zu, während der Dollar gegen die Zinserhöhungen anzieht
  • Ölpreise fallen nach US-Zinserhöhung, aber knappes Angebot bleibt im Fokus
  • Wall Street sinkt, da Rezessionsängste die Märkte erschüttern
  • In einem Telefonat mit Twitter-Mitarbeitern sinniert Elon Musk über Außerirdische und die Zukunft des Unternehmens
  • EUR/USD dürfte unter die Unterstützung bei 1,0350/41 fallen, um die Parität zu erreichen (Credit Suisse)
  • GBP/JPY kurzfristig: Aufwärtsbewegung bevorzugt

 

 

FOREX

 

Schweizer Franken steigt nach schockierender Zinserhöhung; Pfund steigt ebenfalls

 

Der Schweizer Franken ist am Donnerstag nach der überraschenden Zinserhöhung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) gegenüber dem Dollar und dem Euro in die Höhe geschnellt, während das britische Pfund nach der Zinserhöhung der Bank of England gestiegen ist.

 

Die Bewegung brachte den Schweizer Franken auf den größten Tagessprung gegenüber dem Euro seit der Aufhebung der Währungsbindung durch die SNB im Jahr 2015, wobei die Gemeinschaftswährung mit 1,01555 Franken ein Zweimonatstief erreichte. Zuletzt lag sie um 1,9% niedriger bei 1,0179 Franken.

 

Der US-Dollar fiel um 2,7% gegenüber dem Franken und verzeichnete damit den größten Tagesverlust seit mindestens 6½ Jahren.

 

 

ROHSTOFFE

 

Gold legt in unruhigem Handel zu, während der Dollar gegen die Zinserhöhungen anzieht

 

Der Goldpreis stieg am Donnerstag an, da ein nachlassender Dollar den Druck einer großen Zinserhöhung durch die US-Notenbank ausglich, wobei auch andere wichtige Zentralbanken sich daran orientierten.

 

Die Preise stiegen am Mittwoch um bis zu 1,9%, da der Dollar nachgab, nachdem die US-Notenbank Fed ihre größte Zinserhöhung seit mehr als einem Vierteljahrhundert beschlossen hatte, aber erklärte, dass solch starke Erhöhungen nicht üblich sein dürften.

 

Die Besorgnis über die steigende Inflation veranlasste auch andere Zentralbanken, ihre Geldpolitik zu straffen. Die Schweizerische Nationalbank hob ihren Leitzins unerwartet zum ersten Mal seit 15 Jahren an, und auch die Bank of England erhöhte die Zinsen.

 

 

 

Ölpreise fallen nach US-Zinserhöhung, aber knappes Angebot bleibt im Fokus

 

Die Ölpreise gaben ihre anfänglichen Gewinne wieder ab und fielen am Donnerstag auf ein Zweiwochentief. Grund dafür waren Inflationssorgen, die durch Zinserhöhungen in den Vereinigten Staaten, Großbritannien und der Schweiz verstärkt wurden, obwohl das knappe Ölangebot die Verluste begrenzte.

 

Die Preise fielen über Nacht um mehr als 2%, nachdem die US-Notenbank ihren Leitzins um 0,75% angehoben hatte, die größte Anhebung seit 1994.

 

 

AKTIEN

 

Wall Street sinkt, da Rezessionsängste die Märkte erschüttern

 

Die US-Aktienindizes stürzten am Donnerstag ab, angeführt von hochkarätigen Tech-Aktien, nachdem die größte Zinserhöhung der Federal Reserve seit 1994 zur Bekämpfung der jahrzehntelangen Inflation die Sorge vor einer Rezession geschürt hatte.

 

Der Ausverkauf war heftig, da der aggressive Schritt der Fed Befürchtungen über eine Flut von geldpolitischen Straffungen seitens der globalen Zentralbanken aufkommen ließ, die das Wachstum auf der ganzen Welt verlangsamen könnten. Die Schweiz und Großbritannien hoben die Zinssätze an, nachdem die Fed am Mittwoch die Zinsen um 75 Basispunkte angehoben hatte.

 

Unter den Mega-Caps gehörten Apple Inc. (AAPL.O), Microsoft Corp. (MSFT.O) und Tesla Inc. (TSLA.O) zu den größten Verlierern, da sich die Anleger von den so genannten Wachstumswerten trennten, die in den vergangenen zwei Jahren einen Großteil der Börsenrallye ausmachten.

 

 

 

In einem Telefonat mit Twitter-Mitarbeitern sinniert Elon Musk über Außerirdische und die Zukunft des Unternehmens

 

Elon Musk wandte sich am Donnerstag zum ersten Mal an die Mitarbeiter von Twitter (TWTR.N). Er äußerte seine Ansicht, dass Twitter seinen Personalbestand reduzieren müsse, gab aber nur wenige neue Details zu seiner geplanten Übernahme des Social-Media-Unternehmens für 44 Milliarden Dollar bekannt.

 

Musk erschien per Videoanruf mit 10 Minuten Verspätung zu einer von einer Twitter-Führungskraft moderierten Fragerunde, in der Musk über die Existenz von Außerirdischen und anderen Weltraumzivilisationen nachdachte und seine Ansicht vertrat, dass Twitter der "Zivilisation und dem Bewusstsein" helfen sollte.

 

 

ANALYSE

 

EUR/USD dürfte unter die Unterstützung bei 1,0350/41 fallen, um die Parität zu erreichen (Credit Suisse)

 

"Wir sehen zwar Spielraum für eine weitere Konsolidierung oberhalb der Jahrestiefs und des 2017er-Tiefs bei 1,0350/41, aber unsere Grundtendenz bleibt negativ für einen eventuellen klaren und nachhaltigen Durchbruch nach unten. Wir gehen davon aus, dass dies dann als Katalysator für eine Wiederaufnahme des Abwärtstrends wirken wird, wobei die nächste Unterstützung bei 1,0281 und dann bei 1,0217/09 zu sehen ist, die wir zunächst halten wollen."

 

"Im Großen und Ganzen bleiben wir bei unserer negativen Grundprognose für einen möglichen nachhaltigen Durchbruch nach unten und einen eventuellen Fall auf die Parität/0,99."

 

"Widerstand wird zunächst bei 1,0470 gesehen, wobei ein Durchbruch über 1,0508 erforderlich ist, um den Weg für eine Erholung zurück zum exponentiellen 13-Tage-Durchschnitt bei 1,0554 freizumachen, den wir als härteren Widerstand ansehen."

 

"Ein nachhaltiger Abschluss über dem 55-Tage-Durchschnitt bei 1,0672 ist erforderlich, um vor einem potenziell wichtigeren Tief zu warnen."

 

 

CHART

 

GBP/JPY kurzfristig: Aufwärtsbewegung bevorzugt

 

Technische Einschätzung: Long-Position über 160,8. Ziel 163,25.

Umgekehrt: Durchbruch unter 160,8, um 159,9 zu eröffnen.

Kommentar: Das Paar bleibt unterstützt. Weiterer Anstieg bevorzugt.

 


Quelle: Trading Central

 

 

WICHTIGE TERMINE

*Alle Zeiten in MEZ-2

 


Quelle: FX Street Wirtschaftskalender

 


Quellenangaben:
1. https://www.cnbc.com/2022/06/16/forex-markets-dollar-us-federal-reserve.html
2. https://www.cnbc.com/2022/06/16/gold-markets-dollar-us-federal-reserve.html
3. https://www.cnbc.com/2022/06/16/oil-markets-supply-demand-outlook.html
4. https://www.reuters.com/markets/europe/futures-slump-recession-fears-loom-2022-06-16/
5. https://www.reuters.com/technology/elon-musk-tells-twitter-employees-headcount-will-be-rationalized-virtual-staff-2022-06-16/
6. https://www.fxstreet.com/news/eur-usd-set-to-break-below-support-at-10350-41-for-a-fall-to-parity-credit-suisse-202206161240

 

 

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